Hotspot N4100 kostenlos testen

Während einer bestimmten Zeitspanne können Sie den Zyxel Hotspot N4100 kostenlos und unverbindlich testen. Erleben Sie persönlich, wie Ihre Kunden und Gäste auf das Angebot reagieren. Ein Breitband-Internetanschluss wird vorausgesetzt.

Reservierungsanfrage

Windows 8 - Windows neu definiert

Wer Windows 8 zum ersten Mal startet, wird sich wahrscheinlich ein bisschen verloren vorkommen. Weder der vertraute Desktop, noch das Startmenü ist sichtbar. Stattdessen präsentiert sich der Startbildschirm mit unifarbigen Quadraten und Rechtecken, den sogenannten Kacheln (engl. Tiles).

Startbildschirm

Die Kacheln dienen als Programmverknüpfung und ersetzen die klassischen Desktopicons und das Startmenü. Die Programme heissen neu Apps (Applikationen). Trotz des grösseren Platzbedarfs wirkt die Kacheloptik sehr geordnet und übersichtlich. Dass sich die Kacheln beliebig verschieben und benutzerspezifisch gruppieren lassen, festigt diese Wahrnehmung. Eine vollständige Darstellung auf einer Seite erreichen Sie mittels Zoom-Geste, resp. Klick auf die untere rechte Ecke (Lupe). Wer ein Windows Phone 7 als sein Eigen nennen darf, besitzt klar einen „Heimvorteil“, da dort das Metro-Design auch verwendet wurde. Metro deshalb, da sich die Microsoft-Designer von den sprachunabhängigen Kennzeichen und Symbolen in Flughäfen und U-Bahn Stationen inspirieren liessen.

Navigation

Die Navigation mit horizontalen Wischbewegungen fühlt sich schnell und flüssig an. Sie vermittelt dem Benutzer den Eindruck, er gleite widerstandslos von einer Seite zur nächsten. Falls Sie kein touchfähiges Gerät nutzen, ändern Sie die Position durch Drehen des Mausscrollrads oder durch verschieben des horizontalen Scrollbalkens. Die Kacheln sind nicht nur grösser sondern auch einiges cleverer als ihre Vorgänger, da sie dynamische Inhalte anzeigen. So sind auf dem Startbildschirm auf einem Blick kontextbezogene Benachrichtigungen der App ersichtlich, z.B. Anzahl ungelesener Mails oder Nachrichten, pendente Updates oder Zeitpunkt des nächsten Termins. Um eine App auszuführen tippen resp. klicken Sie auf die entsprechende Kachel. Alle Apps werden im Vollbildmodus und ohne platzraubende Menü-, Symbol- oder Statusleiste dargestellt. Microsoft nennt dies Immersive UI. Überlappende Fenster gehören dadurch der Vergangenheit an.

Gesten

Windows 8 wurde explizit für eine Umgebung entwickelt, in der die Bedienung per Touch Priorität hat und bietet daher durchgängige Touch-Interaktionen, die durchgängig im ganzen System verwendet werden. Folgende Zusammenfassung zeigt Ihnen die wichtigsten Gesten.

Gesten

1: Auf ein Element tippen, um eine Anwendung zu starten oder einen Befehl auszuführen
2: Drücken und halten, um detailliertere Informationen anzuzeigen, z.B. Tool Tip Text
3: Das „angedrückte“ Element folgt dem Finger bei Scroll- und Verschiebebewegungen
4: Kurze Fingerbewegung um Elemente zu markieren
5: Drehung mit zwei oder mehr Fingern
6: Grössenänderung (Zoom)
7: Fingerwisch von unten öffnet die App-Bar mit den spezifischen App-Befehlen
8: Fingerwisch von rechts öffnet die Charms-Bar mit den Systembefehlen

Befehlsleisten

CharmsBarMit einer Wischbewegung vom rechten Rand in die Bildmitte erscheint eine Leiste am rechten Bildrand – „Charms“-Bar genannt. Gleiches erreichen Sie mit den traditionellen Eingabemöglichkeiten, indem Sie den Mauscursor in der oberen oder unteren rechten Ecke positionieren oder die Tastenkombination Win+C drücken.

Die Leiste umfasst die Befehle Suchen, Teilen, Start, Geräte und Einstellungen. Erstgenannter öffnet die kontextsensitive Suchfunktion. Zuerst definieren Sie WAS und anschliessend WO (z.B. Apps, Dateien, Einstellungen oder Internet) Sie suchen möchten. Wenn Sie sich auf dem Startbildschirm befinden, genügt die Eingabe des Suchbegriffs und Windows 8 zeigt automatisch die Suchoberfläche an! In Abhängigkeit der aktuell geöffneten App teilen Sie Inhalte rasch und ohne die App verlassen zu müssen mit anderen Personen – beispielsweise über Facebook, SkyDrive oder einen Mail Client. Mit dem Startbefehl gelangen Sie zum Startbildschirm. Um schnell Zugriff auf Kamera, Drucker, Beamer, Xbox oder ein anderes Gerät zu erhalten, tippen/klicken Sie einfach auf Geräte. Unter Einstellungen finden Sie App-spezifische Einstellmöglichkeiten, sowie die Grundeinstellungen von Windows 8, z.B. den Lautstärkeregler. Wenn Sie Windows 8 herunterfahren möchten, werden Sie hier ebenfalls fündig. Die Einstellungen können Sie auch direkt mit Win+I öffnen.

Per Fingerwisch vom unteren Rand, oder nach einem Klick mit der rechten Maustaste kommt die „App“-Bar (früher Kontextmenü) zum Vorschein und bietet App-spezifische Befehle an, z.B. Deinstallation der App oder Deaktivierung der kontextbezogenen Benachrichtigung.

AppBar

VerlaufUm zu vorgängig geöffneten Apps zurück zu wechseln, müssen Sie eine Wischbewegung vom linken Rand ausführen oder den Mauscursor in der oberen linken Ecke positionieren und anschliessend parallel zum linken Bildrand nach unten fahren. Ziehen Sie eine App in die Bildmitte, um diese wieder im Vollbildmodus anzuzeigen.

Verharren Sie kurz auf dem linken oder rechten Bildviertel bevor Sie die App loslassen, teilen sich die Apps die Ansicht. So können Sie z.B. einen Mail Client seitlich angedockt haben, während Sie mit einer anderen App arbeiten. Beachten Sie, dass dies eine minimale Bildschirmauflösung von 1366 x 768 Pixeln voraussetzt!

Splittscreen

Wischen Sie die App einfach nach unten, um sie zu schliessen. Gleiches erreichen Sie auch mit der Maus, indem Sie den Mauscursor ganz am oberen Rand positionieren (bis der Cursor als Hand dargestellt wird) und dann – mit gedrückter linker Maustaste – die App zum unteren Bildrand ziehen und loslassen. Zum Startbildschirm gelangen Sie ebenfalls, indem Sie auf die untere linke Ecke tippen, resp. klicken.

Einloggen

Nach dem Bootvorgang, der wirklich schnell vonstattengeht, erscheint zuerst der personalisierbare Sperrbildschirm. In den Einstellungen lässt sich das Hintergrundbild und Sperrbildschirm-Apps definieren. Diese werden im Hintergrund ausgeführt und zeigen auch bei gesperrtem Bildschirm den Status sowie Benachrichtigungen an. Mit einer Wischbewegung nach oben oder mit beliebiger Taste wechseln Sie zur Login-Eingabeaufforderung.

Lookscreen

BildcodeWindows 8 kennt drei Anmeldungsmethoden. Neben der traditionellen Passworteingabe können Sie einen vierstelligen Pin oder einen Bildcode verwenden. Beim Pin muss es sich zwingend um eine vierstellige Zahl handeln. Der Bildcode ist eine gestenorientierte Anmeldung, indem Sie auf einem Bild (welches Sie selber auswählen können) eine Kombination von Kreis-, Linien- und Tippbewegungen nachzeichnen. Mit welcher Methode Sie sich authentifizieren möchten, steht Ihnen bei jeder Anmeldung frei. Je nach Umgebung lässt sich so eine schnellere oder sichere Methode nutzen.

 

Desktopmodus

Neben der Metroansicht, welche sich effizienter per Touch-Interaktionen bedienen lässt, kennt Windows 8 auch noch den Desktopmodus. Daher müssen Sie nicht gänzlich auf die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Windows-Desktops verzichten. Zur klassischen Darstellung gelangen Sie über die „Desktop-App“, welche sich auf dem Startbildschirm befindet. Mit Ausnahme des Startmenüs arbeiten Sie hier in gewohnter Windows 7-Manier. Office 2010 kann problemlos unter Windows 8 verwendet werden. Microsoft versichert, dass die Mehrzahl der Anwendungen, die auf Windows 7 liefen, auch in Windows 8 problemlos genutzt werden können! Ja sogar Visual Basic 6 Applikationen sollen unterstützt werden.

Desktopmodus

Im Desktopmodus arbeiten Sie besser mit Tastatur und Maus - so, wie Sie eben Windows (7) bis anhin genutzt haben. Hier zeigen sich auch die altbekannten Kontextmenüs wieder. Klicken Sie übrigens mit der rechten Maustaste in die Ecke unten links, erscheint ein Kontextmenü, das altbekannte Befehle, z.B. Systemsteuerung, Eingabeaufforderung, Geräte-Manager, Ausführen, etc. beinhaltet. Beachten Sie, dass der Mauscursor so weit wie möglich in der Ecke positioniert sein muss, da Sie sonst zum Startbildschirm gelangen.

In Office 2007 hat Microsoft seine Bedienoberfläche grundsätzlich renoviert und das altgediente Menü durch Ribbons ersetzt. Die Ribbons finden Sie neu auch im Windows Explorer bei Windows 8. Es sind fast alle Befehle aus dem Kontextmenü vorhanden, wie z.B. per Klick alle Elemente markieren, verschieben, kopieren oder löschen. Neu ist die Möglichkeit, dass Sie den aktuellen Verzeichnispfad per Klick in die Zwischenablage kopieren können.

Internet Explorer 10

Dank benutzerfreundlicher Gesten lässt sich der IE10 vollständig mit Touchaktionen nutzen. Er ist auf das Wesentliche reduziert und zeigt die Internetseiten im Vollbildmodus an. Die Befehlsleisten können mit einer vertikalen Wischbewegung am unteren resp. oberen Bildrand oder mit einem Klick auf die rechte Maustaste angezeigt werden.

IE10

Oben sehen Sie die geöffneten Registerkarten, die per Klick wieder angezeigt werden. Auf einem Touchgerät können Sie mit Wischbewegungen nach links oder rechts zwischen den geöffneten Seiten navigieren. Mit Klick auf das Plus öffnet sich eine neue Registerkarte. Nun haben Sie die Möglichkeit, eine Adresse einzutippen oder sich zwischen häufig besuchter oder angehefteter Seiten zu entscheiden. Das Anheften von Seiten an die Internet-Explorer-Pinnwand erreichen Sie mittels Klick auf die Stecknadel in der unteren Leiste. Dies ist der Ersatz für die Favoriten, die es im IE10 nicht mehr gibt.

Eine Registerkarte können Sie auch im „InPrivate“ Modus öffnen, indem Sie auf das 3-Punkte-Icon klicken und den entsprechenden Eintrag in der Liste auswählen. Beim „InPrivate“ Modus werden keine Daten über Ihre Browsersitzung gespeichert. Dies schliesst Cookies, temporäre Internetdateien, Verlauf und sonstige Dateien ein. Diese Funktion ist übrigens bereits beim IE9 vorhanden (Ctrl+Umschalt+P)! Mit Klick auf Seitentools (Schraubenschlüssel in der unteren Leiste) haben Sie die Möglichkeit, nach einem Suchbegriff auf der geöffneten Seite zu suchen oder eine Kachel mit der aktuellen Adresse auf der Startseite hinzuzufügen.

Der IE10 baut auf der Entwicklung früherer Browserversionen in Bezug auf Sicherheit und Leistung auf. Branchenführende Tools wie SmartScreen-Filter bieten weiterhin Schutz vor Malware. Gleichzeitig stellt die Hardwarebeschleunigung sicher, dass Webanwendungen schnell ausgeführt werden. Der IE10 unterstützt die modernen Standards wie HTML5 und CSS3, ist aber frei von Plug-Ins! Neben dem Internet Explorer im Metro-Look beinhaltet Windows 8 deshalb auch einen klassischen Browser. Wechseln Sie einfach zur Desktopansicht und öffnen dort Ihre Geschäftsanwendungen oder Webseiten, falls diese ältere ActiveX Steuerelemente benötigen.

Windows Store

App sind grundsätzlich nur über den Windows Store verfüg- und installierbar. Wie auch bei anderen Software-Marktplätzen üblich, muss sich eine neue Metro-App einer eingehenden Code-Analyse unterziehen. Dadurch garantiert Microsoft, dass auf den PCs nur zertifizierte Apps, die alle Richtlinien erfüllen, installiert werden. Der Store ist sehr übersichtlich aufgebaut und gliedert die Apps in spezielle Einkaufsbereiche. Natürlich fehlt auch eine Suchfunktion nicht. Für den Zugang zum Windows Store benötigen Sie ein sogenanntes Microsoft-Konto (ehemals „Windows Live ID“). Kostenpflichtige Apps werden direkt dem hinterlegten PayPal-Bezahlkonto resp. der Kreditkarte belastet.

WindowsStore

Hardware

Ein erheblicher Teil der Innovation von Windows 8 beruht darauf, die ARM®-Prozessorarchitektur für Windows nutzbar zu machen. Der Vorteil der ARM-Chips liegt vor allem in ihrem vergleichsweise niedrigen Energiebedarf. Voraussichtlich sind die Prozessoren auch günstiger als diejenigen des Marktbegleiters Intel. Ob die ARM-Plattform die Windows 8 Benutzer auch mit der Leistung überzeugen kann, wird sich aber erst beweisen müssen.

Windows 8 geht sparsamer mit den Ressourcen um als sein Vorgänger. Das Betriebssystem läuft bereits auf einem DualCore Prozessor mit 1,2 Gigahertz und 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Zurzeit wird das SAMSUNG Series 7 Slate Tablet mit einem Intel Core i5 Prozessor und 11,6“ Display (1366x768 Pixel) von den Schweizer Microsoft Mitarbeitern verwendet und empfohlen.

Fazit

Ich gebe es zu, die Navigation in Windows 8 ist sehr gewöhnungsbedürftig! Mir gefällt aber das neue Bedienungskonzept und Design von Windows 8. Ich nutze es bereits auf einem Zweitrechner, welcher jedoch nicht touchfähig ist, was das Benutzererlebnis (in Metroansicht) stark einschränkt. Daher mein Tipp: Wer Windows 8 vollumfänglich und uneingeschränkt nutzen möchte, kommt am Kauf eines Touchgerätes nicht vorbei! Für die ersten Gehversuche reicht es aber allemal.

Die traditionellen Eingabemöglichkeiten mit Maus und Tastatur werden konsequent unterstützt. Gerade die Kombination bietet eine sehr effiziente Möglichkeit, die Arbeit am Computer mittels tippen, Wischbewegungen oder Mausklicks zu erledigen. Auch aus Sicht des Entwicklers bin ich sehr positiv gestimmt, da der Windows Store unglaubliches Potenzial für die Vermarktung von Software bietet!

Vor rund 3 Jahren publizierte Microsoft Ihre Zukunftsvision. Schauen Sie sich das 6-minütige Video an und entdecken Sie, was heute schon zu unserem Alltag gehört! Vielleicht bedienen wir den Computer in ein paar Jahren mittels Bewegungssensoren, wie dies bereits bei der Spielkonsole Xbox 360 (Kinect) möglich ist. Dieser Ansatz wäre, z.B. für das berührungsfreie Abrufen von Patientendaten im Operationssaal, oder für interaktive Promotionslösungen im Detailhandel denkbar. Sobald jedoch eine präzise Bedienung/Positionierung erforderlich ist, sind die Grenzen des Machbaren schnell erreicht.